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Manfred Lentz und Sandra Keskowski
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Und hier sind nun endlich die Fotos.
Die ersten beiden Einsätze der Feuerwehr Kurtschlag in diesem Jahr
... und aus gebotenem Anlass noch mal eine Information über Rauchmelder:
In Brandenburg müssen seit dem 1. Januar 2021 alle Eigenheime in Aufenthaltsräumen und Fluren, die als Rettungswege dienen, mit Rauchmeldern ausgestattet sein, wobei der Eigentümer für Installation und Wartung verantwortlich ist.
Geltungsbereich und Fristen
Die Rauchmelderpflicht gilt für alle Wohnräume in Eigenheimen, einschließlich Schlaf- und Kinderzimmern sowie Fluren, die als Fluchtwege dienen. Küchen und Bäder sind ausgenommen, können aber zusätzlich sinnvoll ausgestattet werden.
Neubauten und Umbauten
Rauchmelder müssen spätestens bei Bezugsfertigkeit installiert sein (seit 1.7.2016).
Bestandsbauten
Nachrüstpflicht bestand bis zum 31.12.2020. Seit dem 1.1.2021 müssen alle Eigenheime vollständig ausgestattet sein.
Neue Fotos vom Flugplatz
32 Jahre sind vergangen, seit die Russen im Jahr 1994 den Flugplatz Groß Dölln verlassen haben. Wie das damals ablief und wie es mit dem Gelände anschließend weiterging, darüber habe ich in meinem Buch „Rückflug nach Taganrog. Neustart für den Flugplatz Groß Dölln“ (= Die Buschdorf-Bücher, Band 9) geschrieben. Dort finden sich auch zwei mit zahlreichen Bildern versehene Beiträge von Flugzeug-Begeisterten, die den letzten Tag des Flugplatzes miterlebt haben. Einer von ihnen ist Bernd Kienle „aus dem Schwabenland“. Kürzlich bekam ich Post von ihm. In einem schon etwas älteren Artikel hat er ein Foto entdeckt, das einst auf dem Flugplatz aufgenommen wurde. Zu der Zeit, als die Russen dort noch präsent waren, durften solche Fotos nicht veröffentlicht werden. Buchstäblich alles war streng geheim, und jeder Verstoß gegen die Geheimhaltung hätte als Spionage eine drastische Strafe nach sich ziehen können. Heute ist das Vergangenheit, und das Foto, das ich bekommen habe, ist zwar eine interessante Information, aber längst kein Supergeheimnis mehr. Das Bild zeigt jenes Gebäude, in dem die Piloten vor dem Start gebrieft wurden, in dem sie also die für ihren Flug relevanten Informationen erhielten wie Daten über das Wetter, Funkfrequenzen, Ausweichflugplätze usw. Auf der Vorderseite des Pults ist das sowjetische Fliegerabzeichen „Лётчик 1-го класса“ (Pilot 1. Klasse) zu sehen, die höchste Qualifikationsstufe eines Militärpiloten.
Das zweite Bild habe ich ebenfalls Bernd Kienle zu verdanken. Es zeigt einen Teil der Militärsiedlung im südlichen Teil des Flugplatzes, in dem die Offiziere und ihre Familien untergebracht waren. Mehr Fotos von diesem Wohnbereich finden sich in meinem Buch.
Neuer Glanz an alter Stelle
siehe auch den Beitrag unter diesem Artikel
An der Einmündung unserer Dorfstraße in die Döllner Chaussee hat sich in den letzten Monaten etwas getan, und man muss gar nicht erst danach suchen, vielmehr springt das Neue einem direkt in die Augen. Wo der Zahn der Zeit die einstige Gaststätte Ney nach und nach immer mehr angenagt hatte, empfängt den Vorbeikommenden nun eines der markantesten Gebäude aus der Kurtschläger Vergangenheit in neuem Glanz. Dreizehn Jahre ist es her, dass das Haus in einer Zwangsversteigerung neue Besitzer gefunden hat – Andreas und Evi, eine Familie aus Berlin mit drei Kindern. Und wie das so ist, wenn man noch ganz am Anfang steht und sich in den neuen vier Wänden gerade erst einrichtet, und wenn man aus beruflichen Gründen außerdem noch regelmäßig nach Berlin pendelt, dann lässt sich nicht alles auf einmal machen.
Kein Wunder also, dass die Neu-Kurtschläger sich zunächst auf das Innenleben ihres Hauses konzentriert haben. Allerdings schien das nicht jeder im Dorf so ganz nachvollziehen zu können, gab es mit der Zeit doch immer ungeduldigere Kommentare: Die neuen Besitzer sollten doch endlich etwas an ihrem Haus machen; wollten sie das denn einfach vergammeln lassen; es sei doch schade um das schöne Gebäude usw. Diese Phase des vermeintlichen Vergammelnlassens ist nunmehr vorbei, denn inzwischen erstrahlt das Haus wieder in seinem ursprünglichen Glanz: Die Fassade ist frisch geweißt, Türen und Fenster sind erneuert, auch das Gitter zur Straße hat Farbe bekommen, und was wir besonders eindrucksvoll finden: Der Stuck am Haus wurde nicht nur erhalten, sondern beschädigte Stellen wurden liebevoll ausgebessert. Und das nicht
einmal in ungelenker Eigenarbeit, sondern ganz professionell von einem Stukkateur aus unserer Gegend. Wie sehr sich Andreas und Evi mit dem Haus identifizieren, zeigt die Diskussion, die sie mit ihrem Maler um das Weiß der Fassade geführt haben: Sollte es nun ein Grauweiß oder ein Grünweiß sein oder vielleicht eher ein Blauweiß oder was immer für Nuancen von Weiß sonst noch möglich wären. Eine Feinheit, die wohl keiner der Vorbeikommenden bewusst wahrnehmen wird, allerdings wird jeder sehen, was für ein tolles Entrée hier am Eingang unseres Dorfes wiederbelebt worden ist. Ob es Reaktionen auf die Renovierung gegeben hat, wollten wir von den beiden wissen. Ja, die hat es gegeben, haben sie uns erzählt, und dieses Reaktionen waren allesamt positiv. Eine Bewertung, der wir uns vorbehaltlos anschließen. Und das auch deshalb besonders gern,
weil Andreas und Evi nicht einmal aus einer alteingesessenen Kurtschläger Familie stammen, der das Aussehen ihres Dorfes aus Gründen der Tradition besonders am Herzen liegen würde. Sollte Emma Ney, die gute Seele des einstigen Gasthofs, von ihrer Wolke auf diesen herabschauen, so hätte sie an dem jetzigem Aussehen ihrer langjährigen Wirkungsstätte gewiss ihre Freude. Und obwohl es nicht zu den Aufgaben dieser Webseite gehört, jemandem für die Verschönerung unseres Dorfes zu danken, tun wir das in diesem Fall trotzdem: Habt Dank, lieber Andreas und liebe Evi, für Euer Engagement für Kurtschlag!
Manfred und Sandra
Auf unserer Webseite haben wir vor einiger Zeit einen ausführlichen Artikel über die ehemalige Gaststätte Ney veröffentlicht.
Man glaubt es nicht ...
Axel hat den obenstehenden Artikel gelesen und uns daraufhin den folgenden Text geschickt. Hab herzlichen Dank dafür, lieber Axel!
Beim Lesen des Artikels ist mir eine Begebenheit eingefallen, die sich beim Bau der Häuser an der Chaussee, insbesondere um die beiden Eckhäuser Ney und Krugler (heute Schröder), ereignet haben soll. Mein Großvater hat mir darüber berichtet, als ich noch ein Teenager war und ihn mit meinen Fragen löcherte. Zum Beispiel, warum auf dem First des Hauses Krugler ein Stiel mit einer Kugel steht. Er erzählte mir, dass die meisten Häuser an der Chaussee von den damaligen Eigentümern selbst gebaut wurden, denn gerade an der Chaussee hatten sich sehr viele Maurer um einen Bauplatz beworben. So auch die beiden Häuser, die sich an der Ecke gegenüberstehen. Aus der Firsthöhe der fertigen Häuser konnte man immer erkennen, wie hoch sich jemand selbst in der Hierarchie der Maurer einschätzte. Dieses Denken führte bei den beiden Bauherren dazu, dass das Haus von Ney mit dem vorderen Türmchen ausgestattet wurde, um Kruglers Haus zu übertreffen. Damit war es "standesgemäß" das höchste Gebäude an der Chaussee. Maurer Krugler konnte das in seiner Eitelkeit nicht ertragen, und weil es baulich nicht mehr abzuändern war, setzte er auf den First seines längst fertigen Hauses den Stiel mit der Kugel. Mit dieser Idee ging er als Sieger aus dem Wettbewerb hervor.
Veranstaltungskalender Touristinformation Zehdenick
Veranstaltungskalender Klosterscheune Zehdenick
Veranstaltungskalender Groß Dölln
